Interferon-β, Tysabri® und Vitamin D

Eine wichtige und gerade für den behandelnden Arzt entscheidende Studie zeigt das u. U. für den Patienten katastrophale Zusammenspiel einer Behandlung mit Interferon-β in Verbindung mit einem ausgeprägtem Vitamin D-Mangel.

Eine australische Gruppe konnte nachweisen, dass die Schubwahrscheinlichkeit um bis zu einen Faktor 2 steigt, wenn der Vitamin D-Blutserumspiegel bei gleichzeitiger Behandlung mit Interferon-β unter 20 ng/ml liegt. Oberhalb dieses Vitamin D-Wertes verstärken sich die immunmodulierenden Wirkungen von Interferon-β [Stewart N et al 2012]. Aus heutiger Sicht ist daher die Bestimmung des Vitamin D-Blutwertes, bevor immunmodulierende Maßnahmen eingeleitet werden, zwingend erforderlich. Eine Tatsache, die leider erst langsam Eingang in den neurologischen Behandlungsalltag findet. Ein ähnliches Verhalten konnte in jüngster Zeit auch für die Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper-Medikament Tysabri® nachgewiesen werden. Eine Verdopplung der Schubhäufigkeit bei Vitamin D-Spiegeln unter 20 ng/ml (t.b.a).

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