Bindungsenergetik Gastbeitrag Anja Klock (2016)

Bindungsenergetische Therapie:

Was ist das und wie kann diese Therapie Menschen helfen, die an MS erkrankt sind?

Bindungsenergetik ist eine zeitgemäße Therapieform zur Erlangung psychischer Gesundheit. Die Erfahrung zeigt ebenso: eine (mit psychischer Gesundheit einhergehende) Regeneration körperlicher Symptome ist dabei nicht auszuschließen!

Im Zentrum der bindungsenergetischen Therapie stehen das Herz und das Gehirn. Das Gehirn vereint in der medizinischen Vorstellung das physische Nervensystem und unsere Psyche miteinander. Das Herz, unser „Motor“, mit seiner scheinbar unermüdlichen Pulsation (lebenslanger Herzschlag), verteilt lebenssteuernde Informationen in unseren Körper (Blut) und die Umgebung (Ausstrahlung): elektromagnetische Wellen (mittels EKG messbar), chemisch-physikalische und hormonelle Informationen (Blutkreislauf).

Im hier zu findenden Gastbeitrag bespricht Anja Klock Ihre Erfahrungen mit der "Bindungsenergetischen" Therapie insbesondere bei MS-Erkrankten.

Die Bindungsenergetische Therapie stärkt die Kraft unseres Herzens und lehrt uns, seine Informationen für das eigene Leben nutzbar(-er) zu machen. Gelingt es, eine gesunde Verbindung zwischen unserem Herz und unserem Gehirn aufzubauen, können wir intrinsisch („von innen her“) psychische und physische Gesundungsprozesse fördern und fruchtbaren Einfluss auf unsere Beziehungen in Partnerschaft, Familie und Beruf nehmen.

Wie hilft die Bindungsenergetische Therapie Menschen, die an MS erkrankt sind?

Ich orientiere mich an den Erfahrungen, die die MS Patienten mit in die Therapie brachten und bringen. Das Leiden ist fast unüberschaubar vielfältig (MS= Erkrankung mit den 1000 Gesichtern), dies ist jedoch kein Wunder, so ist doch jeder Mensch einzigartig in seinem Wesen, in seiner grundlegenden sozialen Prägung und damit in seinen nervlichen Vernetzungen. Es gibt keine 2 identischen Nervensysteme, sowie auch jeder Mensch seinen eigenen Daumenabdruck besitzt! Und doch gibt es, sich „überschneidende Leidbegriffe“, die ich wiederholt im Gespräch mit Menschen, die von MS betroffen sind höre:  Lähmung, Schwereempfinden, Erschöpfung, sich eingeengt fühlen, Ängste, Empfindungslosigkeit, Schamgefühl, Ärger, um nur einige wesentliche zu benennen.                                                                                                 

Sind diese Leidbegriffe bewusst, werden sie – wenigstens auf Nachfrage – auch ausgesprochen, häufig mit dem gleichzeitigen Versuch dazu Distanz zu wahren. Nur allzu verständlich für mich, wenn man nachvollzieht, wieviel Beunruhigung es verursachen kann, bis hin zur Panik, wenn man diese, keineswegs leichten Beschwerden, spüren und fühlen muss. Niemand verbindet sich „leichten Gefühls“ mit Bewegungseinschränkungen und Symptomen solchen Ausmaßes.

Die Anbindung an eine Psychotherapie ist die erste große Hürde für einen an MS erkrankten Menschen! Auch die, allgemein immer noch viel zu gültige Meinung der Schulmedizin, dass MS unheilbar sei und eine Autoimmunerkrankung auf der körperlichen Ebene, ergo mit Psychotherapie keine Krankheitsverbesserung zu erzielen ist, trägt leider i.d.R. nicht dazu bei, dass Menschen mit dieser Erkrankung eine solche Therapie empfohlen bekommen oder selber auf die Idee kommen, sich ein Herz fassen, und einem Therapeuten ihr Vertrauen schenken! Es scheint generell gerne übersehen zu werden, dass Erkrankungen, die das Nervensystem betreffen im selben Augenblick auch die Psyche betreffen.

Ein Mensch der nun von MS „überfallen“ wird, hat erfahrungsgemäß immer mit einer Überlastung des Nervensystems und einer Überforderung der Psyche zu kämpfen. Bei allen chronischen Erkrankungen ist dies erfahrungsgemäß der Fall.    

So schaut der bindungsenergetische Therapeut nicht nur auf das Leid, das der Betroffene mindestens im Kopf hat und unter vertrauten Umständen auch wagen kann mitzuteilen. Nein, der Therapeut wendet sich ebenso dem Herzen des Betroffenen zu. Das tun wir mit all den, uns zur Verfügung stehenden, Sinnen - mit unseren, in Ausbildung und stetiger Fortbildung speziell dafür geschulten „Bindungsfähigkeiten": Zuhörend und achtsam über das Ohr (Gespräch), über Hand-Haut Kontakt (z.B. im Gesicht) oder mit einer speziellen, resonanzbildenden Technik, die wir „die ruhende Hand über dem Herzen“ nennen. Diese Technik ist ein Alleinstellungsmerkmal der bindungsenergetischen Therapie und befähigt den Klienten einen einfachen, direkten und sicheren Zugang zu den wirklichen Herzensangelegenheiten zu bekommen. Dieser Zugang schafft eine direkte Verbindung zum Selbst und baut dabei Vertrauen auf: im Resultat davon entwickelt sich echtes Selbstvertrauen! Gesundheitsbeeinträchtigende, störende Informationen (z.B. unnütz aufgebaute Ängste) verlieren sich dadurch, nach und nach in ihrer Wirkung. Auf diese Weise entsteht ein Entwicklungsprozess der andere/ neue „Bewegungsspielräume“ im psychischen und physischen Sinn ermöglicht.

Ein Beispiel: Eine, schwer an MS erkrankte Klientin – auch in ihrer Aussprache, durch einen zusätzlichen aufgetretenen Schlaganfall, beeinträchtigt – erfasste in einer ersten Sitzung bereits eine erstaunliche Verbindung zu ihrem Herzen, die sie in einem einzigen Wort zum Ausdruck bringen konnte: Geborgenheit! Somit entstand eine Erfahrung, die wir beide zeitgleich teilten:

Die Arbeit mit der Technik „der ruhenden Hand über dem Herzen“ schaffte ein sicheres Gefühl von Geborgenheit. Eine Information, die einherging mit einer weiteren Empfindung, nämlich einem Gefühl von Beruhigung. Beide waren wir sofort positiv berührt von dieser stärkenden psychischen Erfahrung. Vereinfacht kann man sagen, die Bindungsenergetische Therapie stärkt direkt Herz-Eigenschaften und entwickelt verschüttete Herz-Fähigkeiten, die jedem Menschen innewohnen (in diesem Fall die Selbstberuhigungsfähigkeit).

Im weiteren Sitzungsverlauf entstand ein intrinsisches Empfinden von Regeneration, dass auch der Klientin unmittelbar bewusst wurde. Der Herzbereich wurde im selben Augenblick (für uns beide) spürbar weiter, die Klientin bekam besser Luft und der Brustkorb und restliche Körper wurden warm und entspannt. Diese Erfahrung lässt folgenden Schluss zu: Ein neuer Impuls in Richtung gesunden Nervenwachstums ist unmittelbar angebahnt. Ergo lässt sich feststellen, dass mit dem Auftauchen von psychischen Informationen („Bsp.: Gefühl von Geborgenheit“) sich unmittelbar auch körperliche Reaktionen entwickeln. Es gilt solche und ähnliche Erfahrungen im weiteren Therapieverlauf zu vertiefen: also psychisch eigene Fähigkeiten und gesund angebundene Gefühle zu entwickeln und auszubauen, mit denen sich physisch gesunde Nerven mit einer starken Hülle formen können. Auf diese Weise baut sich im Therapieverlauf eine „gesunde Abwehr“ auf.

O. g. Patientin begegnete mir in der nächsten Sitzung (eine Woche später) erleichtert und versuchte mir (unter sprachlichen Schwierigkeiten, da der Schlaganfall unter dem sie zusätzlich zur MS litt, ihr Sprachzentrum betraf und sie somit auch von Wortfindungsstörungen betroffen war) verständlich zu machen, dass sie seit dieser Herzerfahrung befreit war von bestimmten Gefühlen und Gedanken, die eine vorher stattfindende unverarbeitete Trennung von ihrem Freund betrafen. „Befreit“ verstehe ich in diesem Zusammenhang als den neuen Besitz von mehr „Bewegungsspielraum“. Nach meinem bisherigen Einschätzungsvermögen, ein echter Gewinn für diese Klientin!

Mit welchen bindungsunfreundlichen Mustern geht man sich selber, im wahrsten Sinn „auf die Nerven“? Die Bindungsenergetik bietet achtsame Techniken, die dafür sorgen können, dass der Betroffene selbst einen Einfluss gewinnen kann, so dass innere Entzündungen keinen Raum mehr bekommen und beispielsweise ein (häufig) auftretendes Phänomen – das Gefühl von Frieden im Herzen – sich bis in die Peripherie durchsetzen kann.

Meine therapeutische Erfahrung mit vielen MS Patienten: MS ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen! Es sind eher keine kurzen „mal eben Prozesse“, sondern längere Wege der Selbsterfahrung und Wahrnehmungsverbesserung mit der Folge des Selbstvertrauen- und Bewegungs(zurück)gewinn, sowie Verhinderung von fortschreitendem Bewegungsverlust. Mit AUF´s und AB´s muss man rechnen- keine Frage! Der menschliche Körper produziert gerne einmal etwas, was in der Homöopathie z.B. als „Erstverschlimmerung“ bekannt ist. Aber ich unterstütze bei meinen Patienten mit all meinen Mitteln und Fähigkeiten einen „langen Atem“!

Weshalb ich diese Webseite (lsms.info) gerne unterstütze und empfehle, bzw. mich hier präsentiere?

Ich finde besonders erfreulich, dass die Begründer, Unterstützer und Entwickler dieser Webseite, das „Gesund-Sein“ als einen ganzheitlichen Prozess betrachten, in den die Psyche und die körperlichen Stoffwechselvorgänge einbezogen sind.

Erkenntnisse über Gesundungsprozesse haben mich schon immer geleitet. Zusätzlich, zur Ausbildung und Tätigkeit in der Bindungsenergetischen Therapie (seit 2001), bringe ich wesentliche Erfahrungen in der Physiotherapie und Osteopathie aus meinen beruflichen Wurzeln mit. Und, einer sehr von gesunder Ernährung begeisterten Mutter, verdanke ich wohl mein Interesse an wirklich sinnvoller Nahrungsergänzung (Entgiftung).                                                                                                

Es ist leider allzu auffällig, dass die Psyche des Menschen selten den Raum zugesprochen bekommt, den sie benötigt um sich gesund, flexibel und widerstandsfähig entwickeln zu können. Darum möchte ich diesem Internetauftritt mit meiner Tätigkeit gerne eine Verstärkung sein und präsentiere hier eine Therapieform, die im Wesentlichen mit Hilfe von Erfahrungen an MS Erkrankten entwickelt wurde und mich seit 2000, als Michael Munzel sich entschied diese, von ihm entwickelte, Therapie zu lehren, in ihren Bann zieht.                                                                                    

Ich wünsche jedem Betroffenen den Mut sich auf „gesunden Lebensschritten“ vertrauensvoll begleiten zu lassen, für ein positiv bewegtes und somit eigens erfülltes Leben!


 

 

© Anja Klock (u. a. Heilpraktikerin) & DSGIP (2016)

www.anjaklock.de  ▪  www.bindungsenergetik-hamburg.de

anjaklock@bindungsenergetik-hamburg.de

Praxis für Bindungsenergetik

Blüchertsr.35

22767 Hamburg – Altona

Tel.: 040-605 729 95


Photos: Anja Klock / Nick Schumacher, https://unsplash.com/@nickschu  / Artem Kovalev, https://unsplash.com/@artemkovalev

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Dieser Gastbeitrag beruht auf dem persönlichem Engagement unserer Mitstreiterin Anja Klock.

Der Beitrag kann hier im pdf-Format heruntergeladen werden.

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