Bericht von G. L.

28.01.2016 - 11:44

Stammdaten

Ort:
Bottrop
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Jahrgang:
1968
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
1995
Jahr der Diagnose:
1999
EDSS (Tiefpunkt):
2002
EDSS (28.01.2016):
seit 12 Jahre schubfrei
Beschreibung des Verlaufs:
Beginn 1995 mit Kribbeln und Taubheitsgefühlen, meist Beine aber auch Hände, dem Kribbeln folgen leichtere bis mittlere Paresen. Nach 2 -3 Wochen verschwanden diese von allein. 1999 folgt eine OP (Entfernung der Gaumenmandeln) es kommt zu einer extremen Verschlechterung des Allgemeinbefindens. Lange ein Gefühl von Benommenheit, Gefühl wie im Fieber mit totaler Erschöpfung bei der kleinsten Anstrengung, Herzrhythmusstörungen folgen! Ein MRT 1999 zeigt eine "MS", ein Internist entdeckt Borrelien im Blut, Differentialdiagnose: Lyme Borreliose, es folgt lange Einnahme von Cephalsporinen (Zinnat). Hier kommt es zu einer schnellen und extremen Besserung. Das Allgemeinbefinden bessert sich, es kommen aber noch weitere Schübe hinzu. 2002 und 2003 Sehnervenentzündung. Seit 2006 nun keine Schubaktivität. MRT bestätigt schwache Zunahme der Herde 2008. MRT 2011 keine Veränderung.
Begleiterkrankungen:

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Nein
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
Von (Jahr):
Bis (Jahr):
War die Anwendung hilfreich:

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Immungloboline (Gamunex)
Beginn der Therapie 1:
12/2005
Ende der Therapie 1:
05/2006
Präparat 2:
Beginn der Therapie 2:
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Nach einer Geburt empfand ich die Gabe von Immunglobulinen als hilfreich, aber nur für eine gewisse Zeit. Wirklich geholfen haben Antibiotika, um beginnende Schübe zu stoppen!
Supplemente:
  • Zink
  • Magnesium
  • Fischöl(kapseln)
  • Leinöl
Sonstige/Andere:

Anmerkungen von G. L.

Ursache meiner MS:
Die MS ist der ehrlichste Freund, den man je haben kann. Sie zeigt, was im Leben nicht stimmt.
Was hilft:
Den Auslösern (Menschen) den Rücken zu kehren, sofern notwendig.
Was hilft nicht:
Panikmache
Empfehlung:
Unterscheide zwischen dem, was dir gut tut und was nicht gut tut. Ändere es! Nimm diese Erkrankung als Chance zum Neubeginn.