Bericht von I.K.

08.12.2015 - 17:02

Stammdaten

Ort:
Hagen
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Jahrgang:
1994
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
2012
Jahr der Diagnose:
2014
EDSS (Tiefpunkt):
EDSS (08.12.2015):
Beschreibung des Verlaufs:
Im Juni 2012 bin ich mit Sehstörungen u. Gangstörungen ins KH gekommen, nach mehreren MRT's und zwei Lumbalpunktionen (1. leider durch Krampfanall nicht zu Ende bringen können) dann Januar 2014 endlich die Diagnose: MS. Weitere MRT's zeigten trotz Rebif 22 mehrere kleine Entzündungsherde. Schübe habe ich seit dem ersten nicht mehr wahrgenommen, außer nach einer Polio-Impfung: 6 Wochen Probleme mit den Beinen.
Begleiterkrankungen:
Depressionen

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Nein
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
Von (Jahr):
Bis (Jahr):
War die Anwendung hilfreich:

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Rebif 22
Beginn der Therapie 1:
2014
Ende der Therapie 1:
2015
Präparat 2:
Beginn der Therapie 2:
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Überhaupt nicht. Mir ging es immer schlechter. Mein körperlicher & psychischer Allgemeinzustand war am Ende, meine Lebensqualität = null, Ausbildung zur Krankenpflege musste ich leider abbrechen. Durch Absetzen der Medikation war ich wie ausgewechselt, die Lebensqualität kam zurück und mir ging es 1000x besser ohne, ich konnte eine neue Ausbildung anfangen.
Supplemente:
  • Vitamin D3
  • Magnesium
  • Fischöl(kapseln)
  • Leinöl
Sonstige/Andere:

Anmerkungen von I.K.

Ursache meiner MS:
Mein erster Schub kam einen Monat vor meinem 18. Geburtstag, ich hatte Abitur-Stress, mich ungesund ernährt. In der Familie ist (vermutlich) sonst niemand betroffen.
Was hilft:
Ruhe, ausreichender Schlaf, Familie, eine gut funktionierende Beziehung, Hobbies ausführen, Hund, Psychotherapie!
Was hilft nicht:
Zu voreilig mit Medikamenten bezüglich der MS hantieren, sich selbst Stress machen u./o. unter Druck setzen, zuviel an die Zukunft denken, Angst.
Empfehlung:
Jeder hat sein Päckchen zu tragen! Mein Vater sagt mir immer: "Es geht immer weiter, egal wie." Manchmal hilft mir das wirklich. Der Austausch und die Offenheit mit Kollegen und Freunden tut mir persönlich auch sehr gut. Bloß nicht in Selbstmitleid verfallen!