Bericht von O.P.

23.04.2015 - 23:53

Stammdaten

Ort:
Schalksmühle
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Jahrgang:
1969
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
2005
Jahr der Diagnose:
2007
EDSS (Tiefpunkt):
2
EDSS (23.04.2015):
0
Beschreibung des Verlaufs:
2005 - zum ersten mal Lhermitte-Zeichen; 2007 - Lähmungserscheinungen an den Händen, Taubheitgefühl am Bauch, extremste Lhermitte-Zeichen, starkes Fatigue-Syndrom; Nov. 2007 - Diagnose durch MRT HWS und Schädel mit Gliosen in den Spinalganglien und Schädel. Behandlung mit Kortison und als Basistherapie Betaferon; 07/2008 - Basistherapie auf eigenen Wunsch abgesetzt und Eigenmaßnahmen eingeleitet in Form von Diät und Supplements. 12/2008 - Kontroll-MRT zeigte keine weitere Veränderung. 06/2014 - Kontroll-MRT zeigte keine zusätzlichen Gliosen, jedoch dass alte Gliosen teilweise kleiner geworden waren.
Begleiterkrankungen:
Keine.

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
2 Serien à 5 x 1000mg
Von (Jahr):
2007
Bis (Jahr):
2007
War die Anwendung hilfreich:
Nein

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Betaferon
Beginn der Therapie 1:
2007
Ende der Therapie 1:
2008
Präparat 2:
Beginn der Therapie 2:
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Nein
Supplemente:
  • Vitamin B12
  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamin D3
  • Selen
  • Alphaliponsäure
  • EGCG
  • Fischöl(kapseln)
  • Q10
Sonstige/Andere:
PQQ; GLA; Curcumin; Ginko Biloba; Vitamin C; mindestens 3 L Wasser am Tag, Kaffee.

Anmerkungen von O.P.

Ursache meiner MS:
Falsche Ernährung. Unbekannte Allergien auf IgG4-Basis.
Was hilft:
Reduktion der ges. Fette auf unter 20g / Tag (siehe Roy Swank Diät); kein Gluten; keine Mich/Milchprodukte; kein Zucker; keine Eier. IgG4-Test und Lymphocytentransfertest zur Aufdeckung weiterer Allergien; Omega 6/Omega 3 Verhältnis auf ca. 1:1 bringen; Vitamin D3 und die weiteren angegebenen Supplemente.
Was hilft nicht:
Betaferon
Empfehlung:
Ich habe mich, nachdem ich mich informiert hatte, nie mehr als krank betrachtet, sondern die Umwelt, die Art der gängigen Ernährung um einen herum als krank betrachtet. --- Es muß einem bewußt werden, dass so eine extreme Reaktion des Körpers wie die MS auch eine extreme Änderung im eigenem Leben erfordert. --- Ich habe mich sehr schnell selbst gefragt: "Diät oder Rollstuhl?" - und da fiel mir die Antwort sehr leicht. --- Mir geht es besser als je zuvor, und die gesunde Ernährung ist sehr lecker und macht auch Spaß. Da geht keine Lebensqualität verloren nach einer gewissen Zeit der Umgewöhnung und Erforschung von leckeren Alternativen. --- Ich empfehle sehr die Geschichte von Roger McDougall zu lesen und die Diäterfolge von Roy Swank. --- Nicht verzweifeln! Bei mir stürzte eine Welt nach der Diagnose zusammen - und heute, 7,5 Jahre später, geht es mir super, ich jogge z. B. 3x Woche à 7-10km, und parallel zu meiner Selbständigkeit studiere ich noch nur aus Interesse Psychologie. --- Fatique-Syndrom ist weg; aber als Empfehlung: Wenn ich müde war, dann ging ich schlafen, auch manchmal mittags. Das ist, glaube ich, sehr wichtig. Wenn der Körper einem Müdigkeit signalisiert, dann sollte man der auch nachgeben.