Bericht von B.C.

18.04.2015 - 10:04

Stammdaten

Ort:
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Jahrgang:
1974
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
1999
Jahr der Diagnose:
2003
EDSS (Tiefpunkt):
EDSS (18.04.2015):
Beschreibung des Verlaufs:
Anfangs schubförmig, mit 1-2 Schüben pro Jahr bis 2008. Von jedem Schub blieb etwas, sie bildeten sich nicht vollständig zurück, danach kamen Verschlechterungen schleichend. Taubheitsgefühle in Armen und Beinen linksbetont, Gangschwäche, Korsettgefühl im Brustbereich, Trigeminusneuralgie; Sehnerv-Schub, der mir das Augenlicht auf einem Auge komplett genommen hat.
Begleiterkrankungen:
Depressionen

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
5
Von (Jahr):
2003
Bis (Jahr):
2008
War die Anwendung hilfreich:
Nein. Es hat mir mehr geschadet als genutzt.

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Avonex
Beginn der Therapie 1:
2003
Ende der Therapie 1:
2004
Präparat 2:
Copaxone (3 Mon.) - dann Rebif
Beginn der Therapie 2:
2005
Ende der Therapie 2:
2007
Präparat 3:
Tysabri
Beginn der Therapie 3:
2008
Ende der Therapie 3:
2009
War die Pharmatherapie hilfreich:
Nein. Die verschiedenen Therapien haben mir großen Schaden gebracht. Unter den Interferonen bekam ich nach kurzer Zeit starke Depressionen mit Selbstmordgedanken. Das Tysabri hat dann schnell (nach 6 Monaten Einnahme) einen Virus hervorgebracht, der vor der Ersteinnahme noch negativ getestet wurde.
Supplemente:
  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamin D3
  • Magnesium
  • Weihrauch
  • Leinöl
  • Kokosöl
Sonstige/Andere:
Ernährungsumstellung seit 2012. Das war das Ende neuer MS-Aktivitäten. Ich achte stark auf antientzündliche Nahrungsmittel, nur naturbelassenes. Vegan, keine tierischen Bestandteile, keine industrielle Convenience-Nahrung, alles frisch, immer.

Anmerkungen von B.C.

Ursache meiner MS:
Stress, Probleme mit Familie, Arbeitswelt und zuviel Conveniencefood, sowie vermutlich andere Umweltbedingungen. Ich war immer sehr ruhebedürftig und wohnte in "Krawall"gegenden.
Was hilft:
Ruhe, Ruhe, Ruhe, Ernährung. Sich dringend selbst informieren, auch wenn es unbequem ist. Nicht die Verantwortung über den eigenen Körper beim Arzt abgeben.
Was hilft nicht:
Schulmedizinische Langzeittherapien.
Empfehlung:
Nicht den ganzen Ratgebern trauen, die gerne von Ärzten und Krankenhäusern verteilt werden. Diese Broschüren sind allesamt von den jeweiligen Konzernen bezahlt und wecken Hoffnungen die sie nicht halten können. Diese Präparate haben nur für die Industrie einen Nutzen: Geld, Kohle, Zaster! Erst mal die vermeintlichen Alternativen abchecken, die alle anderen um einen rum als "leichtsinnig" empfinden. Stimmt, die Medikamente sind eine folgenschwere Entscheidung und mit den Alternativen hat man einen leichteren Sinn :) Das kann man aber (in der Regel) nicht beim Facharzt herausfinden, sondern muss sich selbst im Netz auf die Suche begeben. Hier zum Beispiel :)