Bericht von S.E.

10.04.2015 - 10:38

Stammdaten

Ort:
Halle
Bundesland:
Sachsen-Anhalt
Jahrgang:
1975
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
2011
Jahr der Diagnose:
2011
EDSS (Tiefpunkt):
3
EDSS (10.04.2015):
0-1
Beschreibung des Verlaufs:
Bereits Jahre vor Diagnosestellung "kalte Füße", unscharfes Sehen. Beides zeitweise mit Remission.
Begleiterkrankungen:
Hypothyreose

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
1
Von (Jahr):
2011
Bis (Jahr):
2011
War die Anwendung hilfreich:
Ich hatte das Gefühl, die Schwäche in den Beinen und das Dauerkribbeln würde besser. Allgemein fühlte ich mich energiereich und voller Optimismus. Nach Absetzen kam alles wieder inkl. tiefem Loch. Mir ging es am Entlasstag im Krankenhaus schlechter als am Aufnahmetag.

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Avonex
Beginn der Therapie 1:
2011
Ende der Therapie 1:
2011
Präparat 2:
Beginn der Therapie 2:
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Gar nicht. Die Besserung unter Cortison war höchstwahrscheinlich nur der vorgegaukelte Effekt eines Stresshormons. Im Anschluss bekam ich mannigfach Probleme wegen der Drosselung meiner natürlichen Immunreaktionen. Avonex nahm ich 6 Wochen, also 6 Mal. Die Nebenwirkungen waren so grauenvoll, dass ich lebens- und arbeitsunfähig war. Depressive Gefühle machten mich völlig fertig und wurden von den Neurologen immer nur als eine Reaktion auf die Diagnose MS abgetan. Nach Absetzen des Avonex ging es mir zügig besser. Eine Basistherapie, gleich welcher Art, kommt für mich nicht mehr in Frage. Mir ist die Wirkweise völlig schleierhaft. Vor allem, da keine genaue Ursache auszumachen ist. Ich halte die medikamentöse MS-Behandlung für einen Menschenversuch.
Supplemente:
  • Vitamin D3
  • Magnesium
  • Weihrauch
Sonstige/Andere:
Maca, Kurkuma

Anmerkungen von S.E.

Ursache meiner MS:
Trennungsstress (Partnerschaft mit Kind); Neue Partnerschaft; Allein erziehend mit Vollzeitarbeit; Stattgehabte pseudomembranöse Colitis; Seelenstress durch ehrenamtliche Begleitung seelisch Verletzter; Hepatitis-B-Impfung.
Was hilft:
Stressreduktion; Gelassenheit; Meine o. g. Selbstsubstitutionen; Liebevolle Partnerschaft mit körperlicher Liebe; Sonnenlicht; Musik; Tanz; Soziale Kontakte; Eigene Kinder; Tai Chi; Sport, vor allem Trampolin.
Was hilft nicht:
Cortison hochdosiert; Sämtliche Basistherapeutika; Calcium.
Empfehlung:
Im Schub Bromelain und Ruhe. Dauertherapie mit Maca, Magnesiumeinreibungen, Kurkuma.