Bericht von S.B.

09.04.2015 - 15:05

Stammdaten

Ort:
Rosengarten
Bundesland:
Niedersachsen
Jahrgang:
1964
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
2005
Jahr der Diagnose:
2006
EDSS (Tiefpunkt):
5,5
EDSS (09.04.2015):
1,0
Beschreibung des Verlaufs:
Schneller und schwerer Verlauf, ständige Fatigue, mehrfach Doppeltsehen und motorische Ausfälle. Mehrfach Kortison-Hochdosen (stationär) zwischen Anfang 2006 und Ende 2007. --- Ende 2007 mit großem Entzündungsherd unter Halswirbel 2 an Händen, Armen und Beinen weitgehend gelähmt, zeitweilig maximale Gehstrecke 100 Meter mit Hilfe, Zwerchfell und Darm nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Arbeitsunfähig und ruiniert (selbständig, 3 Kinder). Seit 2010 bis heute (Mai 2015) voll arbeitsfähig, kein neurologischer Befund mehr.
Begleiterkrankungen:

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
4
Von (Jahr):
2006
Bis (Jahr):
2007
War die Anwendung hilfreich:
Nein.

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Nein
Präparat 1:
Beginn der Therapie 1:
Ende der Therapie 1:
Präparat 2:
Beginn der Therapie 2:
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Supplemente:
  • Vitamin B12
  • Vitamin B-Komplex
  • Vitamin D3
  • Vitamin K2
  • Biotin
  • Zink
  • Magnesium
  • Alphaliponsäure
  • Leinöl
  • Kokosöl
Sonstige/Andere:
Aminosäuren, Aspirin, Korodin, Myrrhinil Intest, Lapacho & Ingwer (kurend).

Anmerkungen von S.B.

Ursache meiner MS:
Überforderung in jeder Hinsicht, seelisch wie körperlich. Vulgo: viel Stress, viel Kummer. --- Eigenhändige Renovierung eines Lindan- und HCH-imprägnierten 70er-Jahre-Holzständerwerk-Hauses 2005 bei gleichzeitig vorliegender “Entgiftungsschwäche” (genetisch bedingte Schwäche der GTSM-Transferase). --- Salmonelleninfektion 08/2005. --- Toxisches Arbeits- und Privatumfeld. --- Zu viel Weißwein.
Was hilft:
Insbesondere: Seelische Balance. Meditation, neue Tricks lernen (von Feldenkrais-Therapie bis Gitarrespielen und Bogenschießen), Qi Gong. Visualisieren. Richtige Auswahl an Fettsäuren und Supplementen, Weglassen aller Störfaktoren, auch in der Ernährungsauswahl. Alpha-Liponsäure. Sonne. Baden in warmem Meerwasser. Geeignete Lebensphilosophie.
Was hilft nicht:
Kortison. Basis- und Eskalations-Chemie (= aus persönlicher Überzeugung nach Studium der Datenlage und Austausch mit anderen, die´s probiert haben). TCM. Homöopathie. Akupunktur. Stress. Kummer. Weißwein. Falsche Erwartungen. Toxine und toxische Menschen. Neurologen.
Empfehlung:
Die Selbstheilungskräfte spielen beim MS-Verlauf eine entscheidende Rolle – aber externe Störfaktoren müssen ausgeschaltet werden, um Körper und Seele die Selbstheilung zu ermöglichen. Unser Körper hat kein anderes Ziel als heil zu sein. Helfen wir ihm dabei.