Bericht von D.L.

30.03.2015 - 15:36

Stammdaten

Ort:
Frankfurt am Main
Bundesland:
Hessen
Jahrgang:
1970
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
1993
Jahr der Diagnose:
2006
EDSS (Tiefpunkt):
EDSS (30.03.2015):
Beschreibung des Verlaufs:
Ruhiger Verlauf. Bis zur Diagnose 2006 früher Auffälligkeit ca. 1993 mit tauben Knien und starkem Gefühl, dass etwas insgesamt nicht stimmt. MS Verdacht wurde nicht bestätigt, aber Pfeiffersches Drüsenfieber). Ab 2004 unter beruflichem und allgemeinen Stress erst Sprachstörung und dann Sehnerventzündung. Diese führte zur Diagnose 2006. Seit dem stabil ohne klinische Episode. Angeblich zwischendurch 2 neue Läsionen ohne Symptome.
Begleiterkrankungen:
Gallensteine; Psoriasis Athritis / Reaktive Athritis (HLA-B27 positiv); Laktoseintoleranz.

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
1
Von (Jahr):
2006
Bis (Jahr):
2006
War die Anwendung hilfreich:
2 Wochen akute Sehnerventzündung. Ich habe sie nicht als dauerhaft schädlich empfunden. Entzündung ging schnell zurück. Sehfähigkeit zu 99% wieder hergestellt.

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Copaxone
Beginn der Therapie 1:
2006
Ende der Therapie 1:
2013
Präparat 2:
Tecfidera / Fumaderm
Beginn der Therapie 2:
2013
Ende der Therapie 2:
2013
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Copaxone war meiner Ansicht nach hilfreich. Allerdings langsam und stetig. Mein Eindruck war eine Wirkung wie eine Hyposensibilisierung. Fumarsäureester habe ich nicht vertragen (Hautrötung und ein (mein) Gefühl, als würde man sich stetig vergiften).
Supplemente:
  • Vitamin D3
  • Alphaliponsäure
  • EGCG
  • Fischöl(kapseln)
Sonstige/Andere:
Nur Nahrungsergänzung. Davon imo für mich hilfreich: Vit D3, AlphaLipon, Grüner Tee und mit Abstrichen Omega 3.

Anmerkungen von D.L.

Ursache meiner MS:
Genetisch, Lebenswandel (Rauchen, Stress, Ernährung), Pech (Zufall und Erkrankung an Pfeiffer zum "falschen" Zeitpunkt).
Was hilft:
Sport, Ernährung (gute Fette, Nährstoffe, viel frisch), nicht Rauchen, Lebenseinstellung, Stressreduktion (Yoga, ähnliches), Sonne (Vit D3, wenn es nicht geht), grüner Tee, gute Ärzte/Beratung.
Was hilft nicht:
Ignoranz der Tatsachen/Diagnose, Delegieren des Problems an Mediziner.
Empfehlung:
Sich einen guten Schulmediziner suchen. Aber selber Quer denken. Sich auf die Grundlagen besinnen und die Krankheit "annehmen". Ballast in jeder Hinsicht über Board werfen.