Bericht von A.M.J.

28.03.2015 - 17:57

Stammdaten

Ort:
Köln
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Jahrgang:
1960
Geschlecht

Erkrankung

Erstmanifestation:
2006
Jahr der Diagnose:
2007
EDSS (Tiefpunkt):
5,0
EDSS (28.03.2015):
4,0
Beschreibung des Verlaufs:
Erste Symptome: optische Neuritis, im Folgejahr schwerer Schub. Dann Start immunmodulatorischer Behandlung; wenig Schübe, aber zunehmende Gehbehinderung und Fatigue. Deutliche Besserung seit Absetzen des Interferons und Lebensstilanpassung in 2011.
Begleiterkrankungen:
keine

Kortison

Kortison-Anwendungen:
Ja
Anzahl der Hochdosis-Anwendungen:
7
Von (Jahr):
2007
Bis (Jahr):
2011
War die Anwendung hilfreich:
Anfangs ja, nachlassende Wirksamkeit ab ca. der 3. Pulstherapie und zunehmende Nebenwirkungen. Bessere Erfahrung mit oralem Cortison in der letzten Therapie 2011.

Therapien

Teilnahme an Pharmatherapien:
Ja
Präparat 1:
Interferon-Beta (Rebif)
Beginn der Therapie 1:
2007
Ende der Therapie 1:
2011
Präparat 2:
Fampyra
Beginn der Therapie 2:
2011
Ende der Therapie 2:
Präparat 3:
Beginn der Therapie 3:
Ende der Therapie 3:
War die Pharmatherapie hilfreich:
Immunmodulierende Therapie mit Interferon-Beta sehr zweifelhaft; wahrscheinlich nutzlos und mit Nebenwirkungen behaftet. Fampyra: positive Erfahrungen ohne Nebenwirkungen.
Supplemente:
  • Vitamin D3
  • Magnesium
  • Alphaliponsäure
  • Leinöl
  • Q10
Sonstige/Andere:
Vitamin D 5000 IE/d, Alpha-Liponsäure 300 mg/d, Q10 (Ubiquinol) 100 mg/d, Magnesium 350 mg/d, Kurkuma 2 x 340 mg/d, Leinöl 1-2 Tl/d.

Anmerkungen von A.M.J.

Ursache meiner MS:
Im wesentlichen jahrelanger Stress als Auslöser, andere Lebensstilfaktoren waren Kofaktoren, aber nicht die Ursache.
Was hilft:
Änderung des Lebensstils: Stressreduktion, Ernährung, Vitamin D und Physiotherapie (insbesondere auch Galileo-Vibrationstraining) sowie regelmäßige Bewegung.
Was hilft nicht:
Massive Eingriffe in das Immunsystem sind soweit irgend möglich zu vermeiden. Das Risiko der weiteren Verschlechterung ist hoch. Versuchen Sie es zunächst mit Ruhe, Zeit und Anpassungen des Lebensstils.
Empfehlung:
Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Körper und Krankheitsbild und machen Sie sich ein eigenes Bild zu Ihrem Weg aus der Erkrankung. Querdenken und kritisches Hinterfragen sind ein Muss!